Hygieneplan der Paul-Maar-Schule

Hygieneplan Grundschule Paul - Maar – Schule

Der Hygieneplan enthält Anforderungen zur Vermeidung von Infektionen jeder Art. Dieser Plan ist vom Lehrpersonal, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Schulbegleitern, der Sekretärin und dem Schulhausmeister zu beachten. Das Reinigungspersonal richtet sich nach dem Reinigungsplan.

Die Schulleitung, das Kollegium, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Schulbegleiter, die Sekretärin, der Schulhausmeister sowie der Schulträger sind gemeinsam gefordert, die infektionshygienischen Anforderungen dieses Planes einzuhalten. Die gegenseitige Information bei Auffälligkeiten ist deshalb vorrangig.

Alle Bediensteten werden gebeten, an der laufenden Aktualisierung dieses Planes mitzuwirken. Entsprechende Vorschläge werden an die Schulleitung erbeten.

 

Abstandsregel

Jeder, egal, ob Schüler oder Erwachsener muss einen Mindestabstand zu allen anderen Personen auf dem Schulgelände einhalten. Nur die Schüler innerhalb ihrer Klasse oder innerhalb ihrer Kohorte dürfen die Abstandsregel untereinander vernachlässigen. Das heißt, die Schüler einer Klasse bzw. eines Jahrgangs dürfen sich wieder näherkommen als 1,5 Meter. Aber zu allen Erwachsenen muss nach wie vor die Abstandsregel eingehalten werden. Nach wie vor darf sich niemand umarmen, oder die Hände schütteln, oder ähnliches. Es soll keinen unmittelbaren körperlichen Kontakt geben.

 

Maskenpflicht

In allen Gebäuden der Paul-Maar-Schule muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Die Maske muss in den Gängen und im Klassenraum getragen werden, ebenso auf den Toiletten. Die Maske darf beim Essen und Trinken, solange die Personen einen Sitzplatz eingenommen haben und sich innerhalb der eigenen Kohorte aufhalten, abgesetzt werden.

Hinweise des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Verwendung von Mund-Nase-Bedeckungen:

www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

 

Personenhygiene

Hände sind durch ihre vielfältigen Kontakte mit der Umgebung und anderen Menschen die Hauptursache dafür, dass durch Kontakte Infektionskrankheiten übertragen werden. Das Waschen der Hände, die Händedesinfektion und in bestimmten Fällen auch das Tragen von Schutzhandschuhen und Mund-Nase-Bedeckungen gehören daher zu den wichtigsten Maßnahmen persönlicher Infektionsprophylaxe.

Das Schulpersonal und die Schülerinnen und Schüler sollen unter anderem in folgenden Situationen die Hände 20 - 30 Sekunden mit Seife waschen:

  • nach Husten oder Niesen
  • nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln
  • vor und nach dem Schulsport
  • vor dem Essen
  • nach dem Toiletten-Gang

Das Händewaschen soll unter Verwendung von Seifenlotion (keine Stückseife) und unter Meidung textiler Gemeinschaftshandtücher erfolgen.

Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch. Dabei bitte den größtmöglichen Abstand halten, wegdrehen und das Taschentuch gleich in den Mülleimer werfen. Mit den Händen fassen wir uns nicht ins Gesicht.

 

Lüftungsmaßnahmen

Die Klassenräume werden vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen durch weites Öffnen von mehreren Fenstern gelüftet. Die Raumtemperatur muss nach Schließen der Fenster deutlich abgesunken sein. Zudem werden die Räume auch während des Unterrichts mit dem „20 – 5 – 20 Prinzip“ (20 Minuten Unterricht, 5 Minuten lüften, 20 Minuten Unterricht) gelüftet. Die Lüftung hat als eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch möglichst vollständig geöffnete Fenster zu erfolgen (in Abhängigkeit von der Außentemperatur über 3 bis 10 Minuten). Zusätzlich muss die Tür geöffnet werden und auf dem Flur müssen auch die Fenster geöffnet sein. Das Lüften der Klassenräume ist von dem jeweiligen Lehrpersonal durchzuführen oder zu veranlassen (Schüler als Energiewächter). Für die ausreichende Lüftung von Nebenräumen, der Flure und des Lehrerzimmers sind alle Erwachsenen mit verantwortlich. Für das Lüften der Toiletten sorgt der Hausmeister.

Das Lüften bei winterlichen Außentemperaturen findet vor Unterrichtsbeginn und während des Unterrichts 3 - 5 Minuten und in den Pausen ca. 5 Minuten statt.  Bei Außentemperaturen ab ca. 5 - 10°C wird vor Unterrichtsbeginn und während des Unterrichts 5 Minuten und in den Pausen mindestens 5 Minuten, bei steigenden Außentemperaturen länger gelüftet.

Soweit vorhanden, kann eine sogenannte Luftgüteampel, die die CO2-Konzentration misst, an das regelmäßige Lüften erinnern. Alternativ kann die CO2-App der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung genutzt werden, welche die optimale Zeit und Frequenz zur Lüftung bestimmen und an die nächste Lüftung erinnern kann (https://www.dguv.de/webcode.jsp?query=dp1317760).

 

Schulhof und Schulgebäude

Jede Kohorte hat ihre eigenen Fahrradständer zugeordnet bekommen. Die Fahrräder dürfen nur dort abgestellt werden. Jede Klasse hat ihren eigenen Aufstellbereich auf dem Schulhof aufgezeichnet. Jedes Kind begibt sich morgens direkt dorthin und wartet dort auf die Lehrerin.

Zudem sind die einzelnen Gebäude nach Kohorten unterteilt, jeweils mit eigenem Eingang.

Der Schulhof ist für die Pausen in 4 Bereiche eingeteilt. Für jede Kohorte gibt es einen Bereich. Dieser wird nach festgelegtem Plan gewechselt, damit jede Kohorte mal in jedem Bereich ist.

Im Gebäude, in allen Gängen und in den Toiletten herrscht Maskenpflicht.

Der Zutritt auf das Schulgelände von Eltern und schulfremden Personen ist auf ein Minimum zu beschränken. Die Schulgebäude dürfen nicht betreten werden. Der Besuch des Sekretariats soll nur nach Anmeldung aus einem wichtigen Grund erfolgen. Kontaktdaten dieser Personen sowie Zeitpunkt des Betretens/Verlassens der Schule sind zu dokumentieren.

 

Flure, Aufenthaltsbereiche und Pausen

Die folgende Auflistung enthält Maßnahmen, die im Schulleben die Einhaltung des Mindestabstands ermöglichen:

  • Trennung der Lerngruppen

-       durch gestaffelte Anfangs- und Pausenzeiten

  • Räumliche Trennung

-       durch separate Pausenhof-Abschnitte

-       durch separate Gebäude

-       durch separate Fahrradständer

  • Klare Kennzeichnung der Laufwege
  • Bodenmarkierungen in Wartebereichen

-       beim morgendlichen Aufstellen

  • Gebot des „Rechtsverkehrs“ in Fluren und Gängen
  • Ausweisung von „Einbahnstraßen-Regelungen“

 

Verzehr von Speisen

Der Verzehr von Speisen im Klassenverband (z. B. Geburtstagskuchen) ist zulässig. Diese Speisen sollen jedoch nicht frei zugänglich sein.  

  • Hygienegerechte Portionierung durch eine Person auf individuellen Tellern
  • Entnahme z. B. mit Servietten

Die Verarbeitung von Lebensmitteln im Unterricht ist unter Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln des Rahmen-Hygieneplans möglich.

 

Toiletten

Die Toiletten werden täglich vom Hausmeister auf Beschädigung und Verunreinigung überprüft. Ggf. werden Toilettenpapier ergänzt und die Papier- und Seifenspender bei den Handwaschbecken nachgefüllt.

In jeden Toilettenraum darf immer nur ein Kind zurzeit. Deswegen muss sich jedes Kind immer abmelden, wenn es zur Toilette geht. Um sicherzustellen, dass sich immer nur ein Kind in dem Toilettenraum befindet, bekommt jedes Kind eine eigene Toilettenkarte. Diese Karte hängt das Kind am Eingang des Toilettenraumes an einen Haken, so dass ein eventuell nachkommendes Kind sieht, dass der Raum schon belegt ist. Dieses Kind muss dann an dem Wartebalken warten, bis der Raum frei ist.

 

Verhalten bei Erkrankungsfällen

Alle bleiben bei Krankheitszeichen (z. B.: Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinn, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause. Nur bei banalen Infekten ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens (z. B. bei leichtem Schnupfen und leichtem Husten) dürfen die Kinder zur Schule kommen. Die Schule muss informiert werden. Der Arzt sollte kontaktiert werden. Erst wenn ein Kind 2-3 Tage wieder vollständig gesund ist, darf es wiederkommen.

Dem Schaubild aus dem Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Schule Version 7.0, S. 9 kann das richtige Vorgehen entnommen werden. (s. unter Aktuelles: Krankheitssymptome und Schulbesuch)

Sobald jemand getestet wird ist die Schule sofort zu informieren. Auf keinen Fall darf jemand, der positiv getestet wurde, oder engen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19 Fall hatte und unter Quarantäne steht das Schulgelände betreten. Personen, die aus einem Coronavirus-Risikogebiet zurückkehren, müssen sich beim Gesundheitsamt melden und sich in Quarantäne begeben. Die Wiederzulassung zur Schule nach einer Covid-19 Erkrankung entscheidet das Gesundheitsamt.

Sollten in der Schule Symptome auftreten, müssen die Kinder sofort separiert und abgeholt werden. Deswegen müssen die Eltern den gesamten Vormittag immer erreichbar sein. Das Kind und Geschwisterkinder werden separiert und müssen eine Mund Nasen Bedeckung tragen. Sofern das Sekretariat nicht besetzt ist, muss die Lehrkraft / Mitarbeiterin, Mitarbeiter die Information der Eltern selbst übernehmen. Das betreffende Kind kann ggf. im Sanitätsraum auf der dortigen Liege oder draußen das Abholen abwarten. Selbstverständlich ist bei schweren Erkrankungsfällen unter Hinzuziehung der Schulleitung unverzüglich der Rettungsdienst zu benachrichtigen. Nach Abholen des Kindes wird das Sanitätszimmer vom Reinigungspersonal desinfizierend gereinigt.

1. Hilfe: Wenn möglich sollte der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt werden. Zur Minimierung des gegenseitigen Ansteckungsrisikos für den Ersthelfenden und die hilfebedürftige Person sollte von beiden eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Wenn direkter körperlicher Kontakt möglich ist, sollten Ersthelfende Einmalhandschuhe tragen. Möglichst sollten die Kinder nötige Pflaster selbst aufkleben. Nach der Erste- Hilfe- Leistung sollten die Hände gründlich gewaschen und optimaler Weise desinfiziert werden.

Einmalhandschuhe sind auch anzulegen, wenn Erbrochenes entfernt wird. Die Hände sind nach der Tätigkeit mit einem Händedesinfektionsmittel, welches beim Erste-Hilfe-Material vorrätig gehalten wird, zusätzlich zu desinfizieren. Auch sind die Flächen, von denen Erbrochenes entfernt wurde, desinfizierend zu reinigen. Auf jedem Flur befindet sich ein kleiner Kasten mit Mitteln, die zum Entfernen von erbrochenem geeignet sind. Ein Desinfektionsspray ist ebenfalls im Schulsekretariat vorhanden. Schulleitung und eine Lehrkraft (zuletzt Frau Reitmeyer) sorgen für die jeweilige Vollständigkeit des Erste-Hilfe-Materials.  Die Schule verfügt über zwei Erste-Hilfe-Kästen, einer im Sanitäts-/ Kopierraum und einer im Werkraum.

 

Schulbesuch von Ausscheidern

Nach infektiösen Darmerkrankungen, insbesondere Salmonellose, kann es zu länger anhaltendem Ausscheidertum kommen. Die Kinder können die Schule wieder besuchen, wenn sie ansonsten keine Krankheitszeichen mehr aufweisen. In diesen Fällen wird den betreffenden Kindern eine separate Einzeltoilette zugewiesen. In der Toilette sind Seifenspender und Einmalhandtücher und Händedesinfektionsmittel vorhanden, was vom Hausmeister stets entsprechend zu ergänzen ist. Die Toilette ist täglich, wie auch die übrigen Toiletten, vom Reinigungspersonal desinfizierend zu reinigen.

 

Zutrittsbeschränkungen

Vor dem Betreten des Schulgeländes kann der Nachweis eines Tests auf das Coronavirus SARSCoV-2 mit negativem Testergebnis erforderlich sein. Die diesbezüglichen Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung und der diesbezüglichen Rundverfügungen der RLSB sind zu beachten.

Eine Begleitung von Schülerinnen und Schülern durch Erziehungsberechtigte in das Schulgebäude sind grundsätzlich untersagt. Der Zutritt von Personen, die nicht in der Schule unterrichtet werden oder dort nicht regelmäßig tätig sind, ist während des Schulbetriebs zu beschränken und soll nur nach Anmeldung aus einem wichtigen Grund unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern erfolgen (z. B. Elternabende, Schuleingangsuntersuchungen, Fortbildungen).

 

Garderobe

Die Schulkinder hängen ihre abzulegende Garderobe an die Haken in den Fluren im Bereich der jeweiligen Klassenräume. Von den Lehrkräften sind sie darauf hinzuweisen, dass möglichst ein Abstand zur Nachbargarderobe einzuhalten ist. (Ein sicherer Abstand zwischen Mützen, Schals und besonders pelzartigen Kragen kann nicht gewährleistet werden.)

 

Infektionsschutz im Schulsport

Unterhalb Warnstufe 1

  • Sportunterricht findet im Klassenverband statt
  • Bevorzugt im Freien.

Warnstufe 1

  • Sportunterricht findet im Klassenverband statt.
  • Der Schulsport erfolgt kontaktlos.
  • Übungen zu zweit dürfen nur ohne gegenseitige Berührungen erfolgen.
  • Direkte körperliche Hilfestellungen dürfen nur mit Mund-Nase-Bedeckung gegeben werden.

 

Infektionsschutz beim Musizieren

Unterhalb Warnstufe 1

  • Gemeinsames Singen kann unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen in Unterrichtsräumen erfolgen:

-       großer Unterrichtsraum

-       Raum vor und nach dem Singen 20 Minuten lüften

-       Mindestabstand von min. 2 Metern

-       alle singen in dieselbe Richtung

  • Chorisches Singen darf unter Berücksichtigung folgender Voraussetzungen erfolgen:

-       großer Unterrichtsraum

-       Raum vor und nach dem Singen 20 Minuten lüften

-       Pro 10 m² Unterrichtsfläche darf sich maximal eine Schülerin oder ein Schüler aufhalten

-       Mindestabstand von min. 2 Metern eingehalten

-       alle singen in dieselbe Richtung

Warnstufe 1

  • Singen im Unterricht und im Chor sowie Sprechübungen sind nur unter freiem Himmel unter Einhaltung eines Mindestabstands von 2 Metern zulässig.

 

Infektionsschutz in Unterricht mit praktischen und experimentellen Anteilen

Praktische Tätigkeiten und die Durchführung von Versuchen sind im Unterricht unter Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln Das gilt für die Fächer Sachunterricht, Gestaltendes Werken, Kunst, Textiles Gestalten.

  • Schutzbrillen sind personenbezogen zu verwenden und vor einer Wiederverwendung durch andere Personen hygienisch zu reinigen.
  • Gruppen für Gruppenarbeiten sind unter Berücksichtigung der dokumentierten Sitzordnung zu bilden

 

Konferenzen und Versammlungen

Besprechungen und Konferenzen der schulischen Gremien sind zulässig, sollen jedoch auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dies gilt auch für Elternsprechtage etc. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen

 

Außenanlagen

Die Außenanlagen sind von den Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern laufend auf Verunreinigungen jeglicher Art zu beobachten. Diese benachrichtigen ggf. den Hausmeister.

Der Hausmeister überprüft laufend die Außenanlagen und besonders den Sandbereich auf Verunreinigungen. Infektionsgefahren gehen nicht nur von Tierkot, sondern auch von herumliegenden Lebensmittelverpackungen und Getränkebehältern aus, wenn sie von Kindern zum Spielen benutzt werden.

Abfallbehälter sind vom Reinigungspersonal täglich zu leeren.

 

Schulreinigung

Die Reinigung aller Schulbereiche erfolgt von den Raumpflegerinnen und Raumpflegern entsprechend ihres Arbeitsplanes.

Der im Putzraum aushängende Reinigungs- und Desinfektionsplan ist hierbei genau zu beachten. Der Hausmeister prüft die Einhaltung der Vorgaben des Planes und führt ggf. Beratungen durch. Bei der Reinigung festgestellte Auffälligkeiten werden dem Schulhausmeister mitgeteilt (Beschädigungen an der Einrichtung, Störungen an Installationen, Auffälligkeiten bei der Anwendung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln). Für die Reinigung der Sporthalle sind Hausmeister und Reinigungsteam der Paul-Maar-Schule nicht zuständig.

 

Wasserversorgung

Durch das weit verzweigte Wasserleitungsrohrnetz innerhalb des Schulgebäudes mit zahlreichen unterschiedlichen Entnahme- und Versorgungsstellen sind Verunreinigungsgefahren verbunden. Deshalb sind Sicherungsmaßnahmen nach DIN 1988, Teil 4 erforderlich. Der Hausmeister macht sich über den Inhalt der DIN „Sicherheit des Trinkwassers in Rohrleitungen und Behältern“ kundig und überwacht die Sicherungsinstallationen.

 

Abfallbeseitigung

Der Hausmeister überwacht die hygienisch einwandfreie Abfallbeseitigung. Sämtliche Abfallbehälter sind täglich in die vorhandenen Container zu entleeren. Dies geschieht durch das Reinigungspersonal. Papierabfallbehälter sind bei Bedarf zu reinigen.

Es ist dafür zu sorgen, dass die Container rechtzeitig entleert werden, um ein Überfüllen oder gar eine Abfalllagerung außerhalb der Container zu vermeiden. Auch die Container sind bedarfsgerecht durch den Hausmeister zu reinigen.

 

Belehrung des Schulpersonals

Zu Beginn eines Schuljahres werden die Lehrkräfte und die Pädagogischen Mitarbeiter

  • über das Verhalten bei einer Infektionskrankheit (Belehrung nach §34 lfSG)
  • über das schulinterne Vorgehen bei Kopflausbefall (allgemeiner Elternbrief für alle Eltern der Schule, Flyer der Bundeszentrale zur Gesundheitlichen Aufklärung, Elternbrief bei akutem Kopflausbefall in der betroffenen Klasse) belehrt
  • auf den schuleigenen Hygieneplan hingewiesen.

 

Außerdem finden regelmäßige 1. Hilfe - Fortbildungen als schulinterne Lehrerfortbildung statt (zuletzt am 31.08.2021).

 

Information der Eltern

Bei der Einschulung werden alle neuen Eltern über das Infektionsschutzgesetz (nach Anlage 9) und über das Verhalten bei Kopflausbefall (schulinternes Schreiben, Flyer, Elterninformation im Akut-Fall) informiert.

 

Bei jeder Erneuerung des Schulhygieneplans werden alle informiert.

Es gilt zusätzlich der ergänzte Rahmenhygieneplan für Schulen vom 25.08.2021. Link:

https://www.mk.niedersachsen.de/download/172179/Rahmen-Hygieneplan_Schule_6.1_vom_16._Juli_2021.pdf

oder Sie finden ihn auf folgender Seite: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/schule-neues-schuljahr-190409.html