Wattwanderung der Klasse 4c auf Langeoog

Die Klasse 4c machte während ihrer Klassenfahrt auf Langeoog auch eine Wattwanderung.

Emma schreibt darüber:

Ich und meine Klasse fuhren im August 2017 nach Langeoog. Wir trafen uns mit der Wattführerin Birte am Deich. Alle brachten ihre Gummistiefel mit, doch keiner benutzte sie. Als erstes gingen ich und meine Klasse ins Vogelschutzgebiet. Da sahen wir einen Raubvogel. Die anderen Vögel bekamen Angst und flogen weg. Wir sahen auch andere Vögel und beobachteten sie mit dem Fernrohr. Als nächstes buddelten wir Würmer aus wie zum Beispiel den Bäumchenröhrenwurm, den Seeringelwurm, den Pierwurm und den Sandwurm. Ich durfte sogar den Bäumchenröhrenwurm auf die Hand nehmen. Danach ließen wir unsere Muscheln frei, die wir versehentlich einen Tag zuvor vom Strand mitgenommen hatten. Ein Stück weiter sagte Birte: "Sammelt bitte so viele Muscheln wie ihr findet. Wir wollen ein Muschelrennen veranstalten." Ein paar Minuten später sagte sie: "Legt jetzt eure Muscheln in eine Reihe. Welche Muschel sich als erste eingräbt, gewinnt." Es war die Muschel von Kelly! Danach gingen wir wieder zurück um zu gucken, ob es unseren Muscheln vom Strand gut ging. Zum Glück ging es unseren Muscheln nach der Rettungsaktion wieder gut. Sie hatten sich im Schlick eingegraben. Zum Schluss fiel Lieke voll in den Schlick hinein. Das tat mir sehr leid, weil sie nun mit einer ganz nassen Hose nach Hause gehen musste. Das war die tollste Wattwanderung aller Zeiten.

 

Silas schreibt:

Auf der Klassenfahrt nach Langeoog liefen wir am Donnerstagnachmittag zu einem Deich. Dort warteten wir auf unsere Wattführerin. Wir warteten kurz bis sie kam, so lange konnten wir essen und spielen. Als sie kam, stellte sie sich vor. Sie hieß Birte. Sie nahm uns mit auf eine Salzwiese, die auch der Anfang eines Nationalparkes ist. Dort probierten einige von uns eine Pflanze, die sehr salzig schmeckte. Wir liefen weiter und kamen auf einen Weg, an dessen beiden Seiten Schlick war. Einige Kinder, darunter auch ich, gingen in den Schlick. Wir sanken bis zu den Knien ein. Das war sehr lustig. Als wir wieder draußen waren, waren unsere Beine und Füße schwarz wie Kohle. Wir liefen weiter und kamen zum Watt. Dort ließen wir zwei noch lebende Muscheln frei, die wir am Tag zuvor beim Muscheln sammeln vom Strand mitgenommen hatten. Dann sammelten wir Muscheln und machten ein Muschelrennen. Birte erklärte das Rennen so: "Die erste Muschel, die sich ohne Hilfe als erste eingräbt, gewinnt." Kellys Muschel gewann. Birte zeigte uns Wattwürmer, die sie mit einem Spaten aus der Erde holte. Sie versuchte auch den Bäumchenröhrenwurm aus der Erde zu holen, aber er war zu schnell. Ich entdeckte auch einen kleinen Krebs im Wattboden. Birte stellte ein Fernglas auf, mit dem wir Seevögel beobachteten. Mika entdeckte eine Graugans am Himmel. Wir liefen zurück und schauten, ob unsere freigelassenen Muscheln noch lebten. Leider waren sie tot. Das erkannte man daran, dass sie sich nicht eingegraben hatten. Wir sind nochmal am tiefen Schlick vorbeigekommen. Lieke sank bis zu ihrer Hüfte ein. Ihre Beine hätten einem Schlammmonster gehören können. Birte zeigte uns noch eine Stelle, wo wir unsere Füße waschen konnten. Dann gingen wir nach Hause. Da wir noch einen weiten Weg zurücklaufen mussten, taten meine Füße abends weh.